Ein Haus in Ginostra - Insel Stromboli - Sizilien

Ginostra
GAETANO MERLINO
Ginostra di Lipari - Isola di Stromboli (ME)
Tel.+39. 090 9812938 - cell. 339-52.65.353
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Ginostra, die Perle

Ginostra von oben gesehen

Ginostra, die Ortschaft im Südosten der Insel Stromboli, im Archipel der Äolischen Inseln.

Sie zieht uns unvermeidlich an oder stößt uns ab, je nach dem, wie wir momentan innerlich veranlagt sind, je nach unserer Persönlichkeit und unserer Geschichte. Diese Perle des Mittelmeers ist ein Prüfstein unseres Innenlebens. Man reist schweren Herzens aus dieser Abgeschiedenheit ab und ist man wieder zu hause, merkt man, dass sich innerlich etwas geändert hat.



Das Dorf, das bis Anfang des Jahrhunderts von etwa tausend Personen bewohnt wurde, zählt heute nur vierzig Einwohner. Die Ansiedlung besteht aus großen, abgelegenen Wohnhäusern im typischen Stil der Äolischen Inseln, die wie ein Amphitheater in einer natürlichen Mulde angeordnet sind und dem Sonnenuntergang entgegensehen. Jedes Haus, auch wenn es noch so einfach eingerichtet ist, verfügt über eine Terrasse, eine lange Veranda mit “Bisuoli” (die für die Äolischen Inseln typischen Sitze, die die Terrasse umgeben), die von Gärten mit Olivenbäumen, Zitronenbäumen, Bougainvilleen, Rosmarinsträuchern, Granatapfelbäumen, Kapernsträuchern und Feigenkakteen umgeben sind.

Der kleinste Hafen der Welt, in GinostraEs herrscht Stille und Ruhe, da keine motorisierten Verkehrsmittel verkehren. Seit einigen Jahren hat der elektrische Strom zum ersten Mal alle Häuser erreicht. Aber es gibt noch viele nostalgische Liebhaber der Petroleumlampe.

Seit einigen Jahren legt man nicht mehr auf romantische Art und Weise mit dem “Rollo” im “Pertuso”, dem weltkleinsten Hafen an, in dem nur zwei oder drei kleine Wasserfahrzeuge Platz haben, sondern an der angrenzenden Mole, wo die Fähren und die Tragflächenboote anlegen.

Seit dem Sommer 2006 gibt es zwei Restaurants und zwei Lebensmittelgeschäfte, das eine von Gianluca und das andere von Giovanni.

Die Vorräte werden zu Fuß transportiert oder man vertraut sich “Nicoletta", "Pretty" und "Santina" an: drei ein wenig dickköpfige Esel, die aber viele Mühen und Lärm ersparen.

 

Außergewöhnlich ist die Atmosphäre, die unter den Feriengästen entsteht. Besonders abends im Puntazzo, die Restaurant-Bar in der sich nette Leute aus aller Welt treffen und auf der Piazzetta; ein jeder mit seinen Geschichten und Wechselfällen des Lebens, die die Urlaubstage noch interessanter gestalten.

 

FÜR DIE ELTERN: Ginostra ist für Kinder geeignet, da keinerlei Gefahren bestehen. Es ist ein kleines natürliches Schwimmbecken ohne Sand, mit ständigem Austausch von Meereswasser vorhanden, in dem die Kinder unter Aufsicht der Eltern spielen können; die Jugendlichen laufen keine städtischen Gefahren, die Gruppe der Stammgäste nimmt gerne neue Gleichaltrige auf.

In den Gewässern der herrlichen Wassertiefen Ginostras trifft man nicht selten Zackenbarsche, Brandbrassen, schnelle Bernsteinfische, Kraken und Muränen an, und auf jeden Fall eine überwältigende und bunte Wucherung des Meereslebens.

Wem Badesituationen lieber sind, findet hingegen die vor dem Dorf liegende Klippe oder traumhafte schwarze vulkanische Sandstrände vor, die per Boot, Kanu oder von den Draufgängerischsten zu Fuß erreicht werden können. (Wenn Sie die Küste entlang gehen wollen, fragen Sie auf alle Fälle um Rat.)

Inmitten der Insel ragt der Stromboli empor, der aktive Vulkan, der schon für die Seefahrer der Odyssee Homers Leuchtturm des Mittelmeers war. Von Ginostra aus sind Ausflüge bis hinauf zu den Kratern möglich. Ein erfahrener Führer begleitet sie bei einer dreistündigen Wanderung auf unwegsamen Pfaden. Sind Sie außer Übung oder einfach träge, können sie auch weniger anstrengende Abendwanderungen zum Timpone oder nach Punta Corvo unternehmen, um der ununterbrochenen strombolianischen Aktivität beizuwohnen.
Die nachts sichtbare Eruption des StromboliDer Stromboli ist einer der wenigen Vulkane der Erde, der eine beständige vulkanische Aktivität zeigt. Er ist seit über fünftausend Jahren aktiv. Ein Großteil der vulkanischen Aktivität ist gemäßigt und besteht aus Eruptionen bei denen Lapilli ausgestoßen werden, die selten eine Höhe von 150 Meter überschreiten. Im Durchschnitt treten 4 Eruptionen pro Stunde auf, aber zeitweise zeigt er auch eine intensivere Aktivität.

Die Liebhaber des Fischfangs, können letztendlich an den Abenden ohne Mondschein, in Absprache mit den Einheimischen, Tintenfische vor der "Sciara du fogu" fangen und dabei dem stets außergewöhnlichen Schauspiel des vom Vulkan alle 15/20 Minuten gebotenen Feuerwerks beiwohnen. Oder sie können das Frimament bewundern, das unglaublich klar zu sehen ist und nicht von künstlichen Lichtquellen beeinträchtigt wird (bringen Sie ein 10x15 Fernglas mit).

Ginostra verfügt trotz seines ruhigen Lebensrhythmus, der an vergangene Zeiten erinnert, über folgende Dienstleistungen: ärztlicher Notdienst, Postamt, Fax, zwei Restaurants, zwei Lebensmittelgeschäfte und eine ausgestattete Gemischtwarenhandlung.

ACHTUNG: Es gibt keine Bankautomaten und Kreditkarten, wer möchte kann sich Geld an das Postamt schicken lassen, Tel.: 090.98.12.735, Via Portella 1

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Letzte Aktualisierung:: 05.03.08 Dernière mis à jour:: 05.03.08